TRACE – Transformative Agency in Climate Education

TRACE fördert Klimawissen und politische Handlungskompetenz von Schüler*innen für eine nachhaltige Zukunft.

Projektplan

Die Klimakrise zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um wirksam zu handeln, braucht es nicht nur wissenschaftliches Verständnis, sondern auch die Fähigkeit, sich politisch und kollektiv in der Klimakrise einzusetzen einzusetzen. Genau hier setzt TRACE an: Das Projekt soll Schüler*innen darin stärken, Klimawandel fachlich zu verstehen und sich gleichzeitig als aktive, handlungsfähige Bürger*innen wahrzunehmen. TRACE verbindet Klimabildung mit Demokratiebildung: zwei Bereiche, die im schulischen Alltag und in anderen Kontexten bislang oft getrennt voneinander stattfinden. So entsteht ein Bildungsangebot, das wissenschaftliche Erkenntnisse, politisches Handeln und gesellschaftliche Teilhabe zusammenführt. 

Dafür entwickelt das Projekt drei zentrale Komponenten:

  1. Digitales Self-Assessment-Tool
    Das niedrigschwellige, wissenschaftlich fundierte Tool soll Schüler*innen dabei unterstützen, ihr Wissen zu Klimawandel, Klimaschutz und Anpassung einzuschätzen, Missverständnisse zu erkennen und die Wirksamkeit verschiedener Maßnahmen zu reflektieren. 
  2. TRACE Student Lab
    In einem interaktiven und skalierbaren Lernformat setzen sich Schüler*innen durch Experimente, Klimadaten-Analysen, Planspiele und Rollenarbeit mit Klimawissenschaft und politischen Entscheidungsprozessen auseinander. Sie erleben, wie kollektive und politische Klimahandlungsfähigkeit entsteht und welche Rolle sie selbst darin einnehmen können.
  3. Integration in den Unterricht & Dissemination
    Modulare undfrei zugängliche Unterrichtsmaterialien (OER), Lehrkräftefortbildungen sowie ein europaweites Disseminationskonzept sorgen dafür, dass die Inhalte langfristig im Schulalltag verankert werden. Policy Briefs und der Aufbau eines TRACE-Lehrkräfte-Netzwerkes sichern zudem die nachhaltige Weitergabe und Weiterentwicklung des Ansatzes.
     

Projektpartner

Universität Innsbruck (Koordination)

  • Prof. Dr. Thomas Schubatzky
  • Sarah Wildbichler
  • Matthias Fasching

Universität Bologna

  • Prof. Dr. Giuilia Tasquier
  • N.N.

Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen

  • Dr. Johanna Kranz
  • N.N.
     

Projektwebseite:

Derzeit in Entstehung

Details:

Laufzeit:

01.10.2025 – 30.09.2028

Gefördert durch:

Erasmus+-Programm der Europäischen Union (Cooperation Partnerships in School Education), Projektnummer: KA220-SCH-5CFA9303

Ansprechpartnerin am RLP-KfK

Johanna Kranz