Pilotstudie zur Verbreitung von Zecken-übertragenen Krankheitserregern
Projektplan
Das Projekt hat folgende Ziele:
Anwendungsforschung bezüglich Erregerprävalenz in Zecken in Rheinland-Pfalz und Saarland zur Abschätzung von Vektorenkompetenzen und zur Überwachung eventueller Neuansiedlungen von importierten Vektoren oder Krankheitserregern vor dem Hintergrund des Klimawandels.
Fang (durch „Flaggenmethode“ und Mäusefang) und entomologische Analyse von Zecken (primär: Ixodes ricinus) auf insgesamt 12 Probeflächen in den Landkreisen Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) und Saarpfalz-Kreis (Saarland).
Aufarbeitung der Zecken, Isolierung der Erbsubstanz (DNA) und Nachweis der FSME-Erreger, der Anaplasmen-Erreger und Borrelien durch Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR). Der Nachweis von Borrelien ist dabei abhängig von der Zahl der gefangenen Zecken. Entwicklung und Validierung einer spezifischen Methodik für die Untersuchungen.
Projektpartner
Leitung: Dr. Jürgen Rissland (Universität des Saarlandes)
Dr. Manfred Vogt (Landesuntersuchungsamt Koblenz)
Prof. Dr. Heinz Mehlhorn (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Details
Laufzeit 06/2011 - 03/2012 | Gefördert durch Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz (FAWF), | Ansprechpartnerin am RLP-KfK |