Trinkwasserspender
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Hitze und Hitzeperioden stellen eine gesundheitliche Belastung dar. Um den Flüssigkeitsbedarf des Körpers aufrecht zu halten und ein Dehydrieren zu vermeiden, ist es wichtig, genügend Wasser zu trinken. Besonders in dicht besiedelten Quartieren fehlt es häufig an frei zugänglichen Möglichkeiten zur Trinkwasseraufnahme, wodurch insbesondere Kinder, ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Dehydrierung und Kreislaufprobleme zählen zu den typischen Folgen. Trinkwasserbrunnen bieten hier eine wirksame Lösung: Sie ermöglichen eine kostenfreie und umweltschonende Versorgung mit Wasser und tragen so direkt zur Reduzierung von Hitzebelastungen bei. Strategisch an Orten mit hoher Aufenthaltsfrequenz wie Parks, Spielplätzen oder Fußgängerzonen platziert, steigern sie die Aufenthaltsqualität und fördern die Gesundheit im öffentlichen Raum. Gleichzeitig wird durch den Verzicht auf Einwegflaschen die Nachhaltigkeit gestärkt. Damit leisten Trinkwasserbrunnen einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und Lebensqualität in der Stadt.
Ziel
- Klimatische Änderung
-
Handlungsfeld
-
Klimafolge
-
- Hitzebelastung
- Versorgung (Wasser)
- Extremwetter
-
Anpassungsziel
-
- Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Gang setzen
Organisation
-
Kommunale Arbeitsbereiche
-
- Erholung
- Soziales
- Natur- und Ressourcennutzung
- Kritische Infrastrukturen
-
Räumliche Bezugsebene
-
- Objekt
- Quartier
- Stadt
-
Maßnahmentyp
-
- blau
-
Beteiligte
-
- Tiefbauamt
- Gesundheitsamt
- Grünflächenamt
- Liegenschaftsamt
- Wasserentsorgungsunternehmen
- Verwaltung
- Planungsamt
- Bevölkerung
-
Umsetzungsinstrumente
-
- Bebauungspläne
- Flächennutzungsplan
- Grünplanung
- Gestaltungsrichtlinien (Bauordnungen)
- Förderprogramme auf Landesebene
- Städtebauliche Verträge
Ressourcen
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Umsetzungshorizont
-
kurzfristig
-
mittelfristig
-
langfristig
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Nutzungsdauer
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kurz
-
mittel
-
lang
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Personalaufwand
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gering
-
mittel
-
hoch
-
Regelmäßigkeit
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einmalig
-
mehrmalig
-
kontinuierlich
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Kosten
-
gering
-
mittel
-
hoch
-
Folgekosten
-
gering
-
mittel
-
hoch
Mögliche Maßnahmenelemente
- Auswahl stark frequentierter Standorte (z. B. Parks, Spielplätze, Haltestellen)
- Installation barrierefreier, vor Vandalismus geschützter Brunnen
- Anschluss an öffentliches Trinkwassernetz
- Regelmäßige Wartung und Hygienekontrolle
- Saisonale Inbetriebnahme (z. B. April–Oktober)
- Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung und Sensibilisierung
- Integration in digitale Stadtpläne oder Apps
- Nutzung von Regenwasser oder Grauwasser (bei ergänzenden Kühlfunktionen – optional)
- Auswahl stark frequentierter Standorte (z. B. Parks, Spielplätze, Haltestellen)
- Installation barrierefreier, vor Vandalismus geschützter Brunnen
- Anschluss an öffentliches Trinkwassernetz
- Regelmäßige Wartung und Hygienekontrolle
- Saisonale Inbetriebnahme (z. B. April–Oktober)
- Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung und Sensibilisierung
- Integration in digitale Stadtpläne oder Apps
- Nutzung von Regenwasser oder Grauwasser (bei ergänzenden Kühlfunktionen – optional)
Monitoring
- Auswahl stark frequentierter Standorte (z. B. Parks, Spielplätze, Haltestellen)
- Installation barrierefreier, vor Vandalismus geschützter Brunnen
- Anschluss an öffentliches Trinkwassernetz
- Regelmäßige Wartung und Hygienekontrolle
- Saisonale Inbetriebnahme (z. B. April–Oktober)
- Öffentlichkeitsarbeit zur Nutzung und Sensibilisierung
- Integration in digitale Stadtpläne oder Apps
- Nutzung von Regenwasser oder Grauwasser (bei ergänzenden Kühlfunktionen – optional)
- Akzeptanz & Nutzung
- Kosten-Nutzen-Analyse
Co-Benefits
- Gesundheitsschutz: Vermeidung von Dehydrierung und hitzebedingten Erkrankungen, besonders bei vulnerablen Gruppen wie Kindern, älteren Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten.
- Klimaanpassung: Beitrag zur Minderung der negativen Folgen von Hitzewellen und urbaner Überwärmung.
- Nachhaltigkeit: Verringerung von Einwegplastikflaschen durch kostenlose, öffentliche Wasserversorgung.
- Soziale Inklusion: Zugang zu Trinkwasser für alle Bevölkerungsgruppen, unabhängig von Einkommen oder Mobilität.
- Aufenthaltsqualität: Erhöhung der Attraktivität und Nutzbarkeit öffentlicher Räume, z. B. Parks und Plätze.
- Bewusstseinsbildung: Förderung eines umweltbewussten Verhaltens und der Bedeutung von Wasser als Ressource.
- Tourismus und Naherholung: Verbesserung des Angebots für Besucher*innen in öffentlichen Freiräumen.
- Gesundheitsschutz: Vermeidung von Dehydrierung und hitzebedingten Erkrankungen, besonders bei vulnerablen Gruppen wie Kindern, älteren Menschen und Personen mit chronischen Krankheiten.
- Klimaanpassung: Beitrag zur Minderung der negativen Folgen von Hitzewellen und urbaner Überwärmung.
- Nachhaltigkeit: Verringerung von Einwegplastikflaschen durch kostenlose, öffentliche Wasserversorgung.
- Soziale Inklusion: Zugang zu Trinkwasser für alle Bevölkerungsgruppen, unabhängig von Einkommen oder Mobilität.
- Aufenthaltsqualität: Erhöhung der Attraktivität und Nutzbarkeit öffentlicher Räume, z. B. Parks und Plätze.
- Bewusstseinsbildung: Förderung eines umweltbewussten Verhaltens und der Bedeutung von Wasser als Ressource.
- Tourismus und Naherholung: Verbesserung des Angebots für Besucher*innen in öffentlichen Freiräumen.
Zielkonflikte
- Kosten vs. Umfang: Begrenzte Haushaltsmittel können dazu führen, dass nicht alle gewünschten Standorte ausgestattet werden, wodurch der Nutzen eingeschränkt wird.
- Standortwahl vs. Nutzungskonflikte: Brunnen an stark frequentierten oder engen Orten können mit Sitzflächen, Spielbereichen oder Grünflächen in Konkurrenz stehen.
- Wasserverbrauch vs. Ressourcenschutz: Obwohl Trinkwasserbrunnen der Gesundheit dienen, kann ein erhöhter Wasserverbrauch insbesondere in Trockenzeiten problematisch sein.
- Hygieneanforderungen vs. Wartungsaufwand: Hohe Anforderungen an Sauberkeit und Trinkwasserqualität erfordern regelmäßige Wartung, was Personal und Kosten bindet.
- Barrierefreiheit vs. Platzbedarf: Die Forderung nach barrierefreien Zugängen kann mehr Platz benötigen und so Konflikte mit anderen Nutzungen verursachen.
- Technische Machbarkeit vs. historische/ästhetische Stadtbilder: Die Integration moderner Brunnenanlagen kann in historischen Stadträumen auf Widerstand stoßen.
- Kosten vs. Umfang: Begrenzte Haushaltsmittel können dazu führen, dass nicht alle gewünschten Standorte ausgestattet werden, wodurch der Nutzen eingeschränkt wird.
- Standortwahl vs. Nutzungskonflikte: Brunnen an stark frequentierten oder engen Orten können mit Sitzflächen, Spielbereichen oder Grünflächen in Konkurrenz stehen.
- Wasserverbrauch vs. Ressourcenschutz: Obwohl Trinkwasserbrunnen der Gesundheit dienen, kann ein erhöhter Wasserverbrauch insbesondere in Trockenzeiten problematisch sein.
- Hygieneanforderungen vs. Wartungsaufwand: Hohe Anforderungen an Sauberkeit und Trinkwasserqualität erfordern regelmäßige Wartung, was Personal und Kosten bindet.
- Barrierefreiheit vs. Platzbedarf: Die Forderung nach barrierefreien Zugängen kann mehr Platz benötigen und so Konflikte mit anderen Nutzungen verursachen.
- Technische Machbarkeit vs. historische/ästhetische Stadtbilder: Die Integration moderner Brunnenanlagen kann in historischen Stadträumen auf Widerstand stoßen.
Beispiele
- Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum: Zwei neue Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt der Stadt Worms
- Trinkwasserspender auf dem Campus: Trinkwasserspender im öffentlichen Raum der Philipps-Universität Marburg
- Refill-Initiative: Kostenfreies Leitungswasser für jedes mitgebrachte Trinkgefäß – Refill Deutschland
- Schwammstadt-Projekte: Übersicht zu Regenwasserbewirtschaftung und Stadtumbau – Regenwasseragentur Berlin
- Trinkwasserbrunnen in Rheinland-Pfalz: Landesweite Informationen und Standorte – Müll nicht rum! Rheinland-Pfalz
- Trinkwasserbrunnen in Deutschland: Interaktive Karte zum Finden öffentlicher Trinkwasserbrunnen – Trinkwasser unterwegs
- Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum: Zwei neue Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt der Stadt Worms
- Trinkwasserspender auf dem Campus: Trinkwasserspender im öffentlichen Raum der Philipps-Universität Marburg
- Refill-Initiative: Kostenfreies Leitungswasser für jedes mitgebrachte Trinkgefäß – Refill Deutschland
- Schwammstadt-Projekte: Übersicht zu Regenwasserbewirtschaftung und Stadtumbau – Regenwasseragentur Berlin
- Trinkwasserbrunnen in Rheinland-Pfalz: Landesweite Informationen und Standorte – Müll nicht rum! Rheinland-Pfalz
- Trinkwasserbrunnen in Deutschland: Interaktive Karte zum Finden öffentlicher Trinkwasserbrunnen – Trinkwasser unterwegs
Leitfäden
- Rund um das Trinkwasser: UBA-Publikation mit Informationen zu Trinkwasserqualität, Versorgung und Schutz – Umweltbundesamt
- „Trink was, Trinkwasser aus dem Hahn“: UBA-Ratgeber zur Nutzung von Leitungswasser als nachhaltige Alternative – Umweltbundesamt
- Rund um das Trinkwasser: UBA-Publikation mit Informationen zu Trinkwasserqualität, Versorgung und Schutz – Umweltbundesamt
- „Trink was, Trinkwasser aus dem Hahn“: UBA-Ratgeber zur Nutzung von Leitungswasser als nachhaltige Alternative – Umweltbundesamt