Naturnahe und klimaresiliente Grünflächen

Die zunehmende sommerliche Hitzebelastung ist besonders im urbanen Raum ein ausgeprägtes Problem. Der hohe Anteil an bebauten und versiegelten Flächen verschlechtern die Wärmeregulation und Verdunstungsrate im Vergleich zu ländlichen Gebieten. Auf diese Weise kommt es in Städten zum Wärmeinseleffekt, der sich darin äußert, dass hohe Umgebungstemperaturen herrschen, die auch nachts weiter bestehen. Bebauung und Straßen geben nachts die tagsüber gespeicherte Wärme ab und verhindert eine Abkühlung. Zudem verhindern versiegelte Flächen die Versickerung von Niederschlag, was zu Überlastungen des Kanalsystems führen kann. Diese Folgen können Schäden an der Infrastruktur bedeuten und die Lebensqualität in den Städten stark beeinträchtigen. Städtische Grünflächen können dabei unterstützen die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Sie sind Orte mit hoher Aufenthaltsqualität durch Schatten spendende Vegetation und Kühlungseffekte durch Evapotranspiration. Natürliche Oberflächen unterstützen zudem die Niederschlagsversickerung. Wasserelemente können zusätzlich für Abkühlung sorgen.

 

Ziel

Klimatische Änderung
Handlungsfeld
Biologische Vielfalt
Raumplanung
Stadt- und Siedlungsentwicklung
Wasserhaushalt, Wasserwirtschaft
Industrie und Gewerbe
Klimafolge
  • Hitzebelastung
  • Luftverschmutzung
  • Überschwemmungen
  • Nutzfunktion
Anpassungsziel
  • Bereitstellung von Frischluft
  • Entlastung der Kanalisation
  • Erhalt des natürlichen Wasserhaushalts
  • Erhöhung der urbanen Klimaresilienz
  • Reduktion der thermischen Belastung
  • Reduktion des Überschwemmungsrisikos
  • Verbesserung der Luftqualität
  • Vermeidung von Hitzeinseln
  • Verbesserung der Regenwasserrückhaltung

Organisation

Kommunale Arbeitsbereiche
  • Kommunalplanung
Räumliche Bezugsebene
  • Stadt
  • Quartier
  • Objekt
Maßnahmentyp
  • grün
  • blau
Beteiligte
  • Grünflächenamt
  • Bauhöfe
  • Planungsamt
  • Örtliche Wasserversorger
  • Bevölkerung
  • Stadtbauämter
  • Tiefbauamt
  • Liegenschaftsamt
  • Straßenbauamt

Ressourcen

Umsetzungshorizont
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Nutzungsdauer
kurz
mittel
lang
Personalaufwand
gering
mittel
hoch
Regelmäßigkeit
einmalig
mehrmalig
kontinuierlich
Kosten
gering
mittel
hoch
Folgekosten
gering
mittel
hoch

Mögliche Maßnahmenelemente

  • Entsiegelung: Die Entsiegelung von Flächen unterstützt ein wirksamen Starkregenmanagement, da sie Niederschlag versickern lassen und speichern können. Bei einer zusätzlichen Bepflanzung, können sie nachts zur schnelleren Abkühlung der Umgebung beitragen.
  • Pflanzung klimaresilienter Arten: Der Einsatz von Pflanzenarten, die beständiger gegenüber Trockenstress sind, wird in Zukunft unabdingbar für einen kontinuierlichen Vegetationsbestand in Städten sein.
  • Insektenfreundliche Mahd: Ein reduzierter Mähturnus, späterer Zeitpunkt der Mahd und die Belassung von Blühstrukturen fördern das Insektenvorkommen durch die Achtung von Lebenszyklus und Erhalt von Nahrungsquellen. Auch der Einsatz geeigneter Mähgeräte kann durch eine höhere Schnitthöhe oder langsameres Mähwerk insektenschonend sein.
  • Einsatz von Wasserelementen: Die Installation von Wasserelementen (Brunnen, Nebelduschen, angelegte Gewässer) dient der Abkühlung.
  • Wassergebundene Wegedecken: Durchlässige Bodenbeläge ergmöglichen es Regenwasser in den Boden zu versickern.
  • Teildurchlässige Flächenbefestigung: Wenn die Nutzung eine Befestigung erfordert, können Flächen teildurchlässige Befestigungen genutzt werden. So kann ein Teil des Regenwassers versickern.
  • Vergrößerte Baumscheiben: Bäume und Pflanzen haben mehr Raum für Wurzelwachstum. Zudem wird regenwasser besser gespeichert, was zu Reduzierung städtische Hitzeinseln beiträgt.
  • Grünes Gleisbett: Im Bahn- und Straßenverkehr wird das Gleisbett begrünt. Die Versickerung von Regenwasser steigt, die Belastung von Abwassersystemen und und das Mikroklima verbessern sich entlang von Verkehrswegen.
  • Muldenversickerung: Begrünte Vertiefungen speichern Regenwasser kurzzeitig, sodass es langsam versickern lassen. So werden größere Niederschlagsmengen abgepuffert und das Überflutungsrisiko reduziert.
  • Entsiegelung: Die Entsiegelung von Flächen unterstützt ein wirksamen Starkregenmanagement, da sie Niederschlag versickern lassen und speichern können. Bei einer zusätzlichen Bepflanzung, können sie nachts zur schnelleren Abkühlung der Umgebung beitragen.
  • Pflanzung klimaresilienter Arten: Der Einsatz von Pflanzenarten, die beständiger gegenüber Trockenstress sind, wird in Zukunft unabdingbar für einen kontinuierlichen Vegetationsbestand in Städten sein.
  • Insektenfreundliche Mahd: Ein reduzierter Mähturnus, späterer Zeitpunkt der Mahd und die Belassung von Blühstrukturen fördern das Insektenvorkommen durch die Achtung von Lebenszyklus und Erhalt von Nahrungsquellen. Auch der Einsatz geeigneter Mähgeräte kann durch eine höhere Schnitthöhe oder langsameres Mähwerk insektenschonend sein.
  • Einsatz von Wasserelementen: Die Installation von Wasserelementen (Brunnen, Nebelduschen, angelegte Gewässer) dient der Abkühlung.
  • Wassergebundene Wegedecken: Durchlässige Bodenbeläge ergmöglichen es Regenwasser in den Boden zu versickern.
  • Teildurchlässige Flächenbefestigung: Wenn die Nutzung eine Befestigung erfordert, können Flächen teildurchlässige Befestigungen genutzt werden. So kann ein Teil des Regenwassers versickern.
  • Vergrößerte Baumscheiben: Bäume und Pflanzen haben mehr Raum für Wurzelwachstum. Zudem wird regenwasser besser gespeichert, was zu Reduzierung städtische Hitzeinseln beiträgt.
  • Grünes Gleisbett: Im Bahn- und Straßenverkehr wird das Gleisbett begrünt. Die Versickerung von Regenwasser steigt, die Belastung von Abwassersystemen und und das Mikroklima verbessern sich entlang von Verkehrswegen.
  • Muldenversickerung: Begrünte Vertiefungen speichern Regenwasser kurzzeitig, sodass es langsam versickern lassen. So werden größere Niederschlagsmengen abgepuffert und das Überflutungsrisiko reduziert.

Monitoring

  • Entsiegelung: Die Entsiegelung von Flächen unterstützt ein wirksamen Starkregenmanagement, da sie Niederschlag versickern lassen und speichern können. Bei einer zusätzlichen Bepflanzung, können sie nachts zur schnelleren Abkühlung der Umgebung beitragen.
  • Pflanzung klimaresilienter Arten: Der Einsatz von Pflanzenarten, die beständiger gegenüber Trockenstress sind, wird in Zukunft unabdingbar für einen kontinuierlichen Vegetationsbestand in Städten sein.
  • Insektenfreundliche Mahd: Ein reduzierter Mähturnus, späterer Zeitpunkt der Mahd und die Belassung von Blühstrukturen fördern das Insektenvorkommen durch die Achtung von Lebenszyklus und Erhalt von Nahrungsquellen. Auch der Einsatz geeigneter Mähgeräte kann durch eine höhere Schnitthöhe oder langsameres Mähwerk insektenschonend sein.
  • Einsatz von Wasserelementen: Die Installation von Wasserelementen (Brunnen, Nebelduschen, angelegte Gewässer) dient der Abkühlung.
  • Wassergebundene Wegedecken: Durchlässige Bodenbeläge ergmöglichen es Regenwasser in den Boden zu versickern.
  • Teildurchlässige Flächenbefestigung: Wenn die Nutzung eine Befestigung erfordert, können Flächen teildurchlässige Befestigungen genutzt werden. So kann ein Teil des Regenwassers versickern.
  • Vergrößerte Baumscheiben: Bäume und Pflanzen haben mehr Raum für Wurzelwachstum. Zudem wird regenwasser besser gespeichert, was zu Reduzierung städtische Hitzeinseln beiträgt.
  • Grünes Gleisbett: Im Bahn- und Straßenverkehr wird das Gleisbett begrünt. Die Versickerung von Regenwasser steigt, die Belastung von Abwassersystemen und und das Mikroklima verbessern sich entlang von Verkehrswegen.
  • Muldenversickerung: Begrünte Vertiefungen speichern Regenwasser kurzzeitig, sodass es langsam versickern lassen. So werden größere Niederschlagsmengen abgepuffert und das Überflutungsrisiko reduziert.
  • Menge der Regenwasserrückhaltung
  • Veränderung der Umgebungstemperatur
  • Veränderung der Artenvielflat
  • Veränderung der Abflussmenge
  • Veränderung der Bodenindikatoren
  • Akzeptanz & Nutzung

Co-Benefits

  • Erholungsfunktion: Grüne, abwechslungsreiche Flächen erhöhen das Wohlbefinden, bieten Räume für Erholung und Naturerleben und steigern die Lebensqualität im Stadtgebiet.
  • Biologische Vielfalt: Naturnahe Strukturen bieten Lebensräume für Pflanzen, Insekten, Vögel und Kleintiere. Dadurch entstehen artenreiche und stabile Ökosysteme.
  • Umweltbewusstsein: Naturnahe Grünflächen dienen oft als Lernorte für Umweltbildung und fördern das Verständnis für Natur- und Klimaschutzmaßnahmen.
  • Mitgestaltung: "Baumpatenschaften", bei denen die Pflege der Grünflächen von Freiwilligen unterstützt wird, tragen zur Akzeptanz und Selbstwirksamkeit der Bevölkerung bei.
  • Erholungsfunktion: Grüne, abwechslungsreiche Flächen erhöhen das Wohlbefinden, bieten Räume für Erholung und Naturerleben und steigern die Lebensqualität im Stadtgebiet.
  • Biologische Vielfalt: Naturnahe Strukturen bieten Lebensräume für Pflanzen, Insekten, Vögel und Kleintiere. Dadurch entstehen artenreiche und stabile Ökosysteme.
  • Umweltbewusstsein: Naturnahe Grünflächen dienen oft als Lernorte für Umweltbildung und fördern das Verständnis für Natur- und Klimaschutzmaßnahmen.
  • Mitgestaltung: "Baumpatenschaften", bei denen die Pflege der Grünflächen von Freiwilligen unterstützt wird, tragen zur Akzeptanz und Selbstwirksamkeit der Bevölkerung bei.

Zielkonflikte

  • Entsiegelung vs. städtebauliche Anforderungen: Entsiegelte und begrünte Flächen schaffen ökologische Vorteile, können jedoch Planungsflächen für Verkehr, Infrastruktur oder bauliche Nutzungen reduzieren.
  • Umgestaltungsprozess vs. Nutzung durch Stadtbevölkerung: Während der Umgestaltung kann es zu temporären Sperrungen kommen, die Freizeitnutzung einschränken, beispielsweise durch die Veränderung von Wegeführungen oder Aufenthaltsflächen.
  • Naturnahe Pflege vs. Anspruch an Sauberkeit: Naturnahe Bereiche enthalten bewusst Holzreste, Totholz oder Laub – wichtige Strukturen für die Biodiversität. Diese Elemente können jedoch von der Bevölkerung als unaufgeräumt wahrgenommen werden.
  • Entsiegelung vs. städtebauliche Anforderungen: Entsiegelte und begrünte Flächen schaffen ökologische Vorteile, können jedoch Planungsflächen für Verkehr, Infrastruktur oder bauliche Nutzungen reduzieren.
  • Umgestaltungsprozess vs. Nutzung durch Stadtbevölkerung: Während der Umgestaltung kann es zu temporären Sperrungen kommen, die Freizeitnutzung einschränken, beispielsweise durch die Veränderung von Wegeführungen oder Aufenthaltsflächen.
  • Naturnahe Pflege vs. Anspruch an Sauberkeit: Naturnahe Bereiche enthalten bewusst Holzreste, Totholz oder Laub – wichtige Strukturen für die Biodiversität. Diese Elemente können jedoch von der Bevölkerung als unaufgeräumt wahrgenommen werden.

Beispiele

Leitfäden