Hitzetelefon

Hitzewellen belasten besonders alleinlebende, hochaltrige und gesundheitlich eingeschränkte Menschen. Viele haben wenig Kontakt und erfahren zu spät, wenn hohe Temperaturen gefährlich werden. Das Hitzetelefon ist ein saisonales, niedrigschwelliges telefonisches Beratungs- und Warnangebot. Personen können sich registrieren lassen und werden bei Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes angerufen. Geschulte Mitarbeitende oder Ehrenamtliche geben Schutz- und Verhaltenshinweise, fragen das Befinden ab und unterstützen so vulnerable Gruppen in heißen Perioden.

 

Ziel

Klimatische Änderung
Handlungsfeld
Bevölkerungsschutz
Klimafolge
  • Hitzebelastung
  • Psyche
Anpassungsziel
  • Informationen bereitstellen
  • Akzeptanz der Bevölkerung erhöhen
  • aktive Beteiligung bestärken
  • Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Gang setzen

Organisation

Kommunale Arbeitsbereiche
  • Soziales
Räumliche Bezugsebene
  • Stadt
  • Umland
Maßnahmentyp
  • weich
Beteiligte
  • Gesundheitsamt
  • Katastrophenschutz
  • Verwaltung
  • Bevölkerung

Ressourcen

Umsetzungshorizont
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Nutzungsdauer
kurz
mittel
lang
Personalaufwand
gering
mittel
hoch
Regelmäßigkeit
einmalig
mehrmalig
kontinuierlich
Kosten
gering
mittel
hoch
Folgekosten
gering
mittel
hoch

Mögliche Maßnahmenelemente

  • Proaktive Kontaktaufnahme: Üblicherweise werden bis zu 3 Anrufversuche an einem Tag vor einer Hitzeperiode von Ehrenamtlichen vorgenommen.
  • Beratungsstelle: Bürger*innen können das Hitzetelefon kontaktieren und sich präventiv über mögliche Strategien und Verhaltensweisen während Hitzeperioden informieren, um zu erfahren wie sie sich vor Hitze schützen und ihre Gesundheit erhalten können.
  • Weiterführende Informationen bereitstellen: Flyer oder Internetseiten können wichtige Informationen bündeln.
  • Koopertion mit Verbänden und Anlaufstellen: Um das Angebot zu bewerben, können Koopertionen hilfreich sein.
  • Kooperationen mit Ehrenamtlichen
  • Proaktive Kontaktaufnahme: Üblicherweise werden bis zu 3 Anrufversuche an einem Tag vor einer Hitzeperiode von Ehrenamtlichen vorgenommen.
  • Beratungsstelle: Bürger*innen können das Hitzetelefon kontaktieren und sich präventiv über mögliche Strategien und Verhaltensweisen während Hitzeperioden informieren, um zu erfahren wie sie sich vor Hitze schützen und ihre Gesundheit erhalten können.
  • Weiterführende Informationen bereitstellen: Flyer oder Internetseiten können wichtige Informationen bündeln.
  • Koopertion mit Verbänden und Anlaufstellen: Um das Angebot zu bewerben, können Koopertionen hilfreich sein.
  • Kooperationen mit Ehrenamtlichen

Monitoring

  • Proaktive Kontaktaufnahme: Üblicherweise werden bis zu 3 Anrufversuche an einem Tag vor einer Hitzeperiode von Ehrenamtlichen vorgenommen.
  • Beratungsstelle: Bürger*innen können das Hitzetelefon kontaktieren und sich präventiv über mögliche Strategien und Verhaltensweisen während Hitzeperioden informieren, um zu erfahren wie sie sich vor Hitze schützen und ihre Gesundheit erhalten können.
  • Weiterführende Informationen bereitstellen: Flyer oder Internetseiten können wichtige Informationen bündeln.
  • Koopertion mit Verbänden und Anlaufstellen: Um das Angebot zu bewerben, können Koopertionen hilfreich sein.
  • Kooperationen mit Ehrenamtlichen
  • Akzeptanz & Nutzung
  • Kosten-Nutzen-Analyse

Co-Benefits

  • Seelisches Wohlbefinden: Die Kontaktaufnahme zu alleinstehenden Personen kann sich positiv auf deren seelisches Wohlbefinden auswirken. Durch den Kontakt und Informationsweitergabe können sie sich in der Gesellschaft gesehen fühlen.
  • Steigendes Bewusstsein: Die Information über Hitzeperioden kann zu einem steigenden Bewusstsein über den Klimawandel führen.
  • Seelisches Wohlbefinden: Die Kontaktaufnahme zu alleinstehenden Personen kann sich positiv auf deren seelisches Wohlbefinden auswirken. Durch den Kontakt und Informationsweitergabe können sie sich in der Gesellschaft gesehen fühlen.
  • Steigendes Bewusstsein: Die Information über Hitzeperioden kann zu einem steigenden Bewusstsein über den Klimawandel führen.

Zielkonflikte

  • Ehrenamtsgewinnung vs. Personalaufwand: Wird das Hitzetelefon von Ehrenamtlichen betrieben stellt sich die Herausforderung Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Wird es von Angestellten der Stadt betrieben entstehen jedoch an dieser Stelle wiederum Kosten bzw. ist das möglicherweise wegen Personalmangel nicht überall machbar.
  • Arbeitsaufwand vs. tatsächliche Nutzung: Bevor betroffene Personen erreicht werden können, müssen sie sich anmelden/registrieren, sodass ihre Kontaktdaten dem Hitzetelefon zur Verfügung stehen. Zuvor muss also die Information der Betroffenen stattfinden, was Kosten und Personalaufwand verursachen kann. Wenn sich nur wenige Personen anmelden, könnte die Maßnahme nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.
  • Hilfestellung vs. Angst vor Betrugsanrufen: Das Hitzetelefon soll die Bürger*innen im richtigen Verhalten bei Hitzeperioden unterstützen. Die Kontaktaufnahme per Telefon ist dabei grundsätzlich ein effizientes Mittel, um schnell und direkt zu kommunizieren. Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl von Betrugsanrufen stetig zu, was dazu führt, dass viele Personen Anrufen von unbekannten Nummern mit wachsender Skepsis begegnen.
  • Ehrenamtsgewinnung vs. Personalaufwand: Wird das Hitzetelefon von Ehrenamtlichen betrieben stellt sich die Herausforderung Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Wird es von Angestellten der Stadt betrieben entstehen jedoch an dieser Stelle wiederum Kosten bzw. ist das möglicherweise wegen Personalmangel nicht überall machbar.
  • Arbeitsaufwand vs. tatsächliche Nutzung: Bevor betroffene Personen erreicht werden können, müssen sie sich anmelden/registrieren, sodass ihre Kontaktdaten dem Hitzetelefon zur Verfügung stehen. Zuvor muss also die Information der Betroffenen stattfinden, was Kosten und Personalaufwand verursachen kann. Wenn sich nur wenige Personen anmelden, könnte die Maßnahme nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.
  • Hilfestellung vs. Angst vor Betrugsanrufen: Das Hitzetelefon soll die Bürger*innen im richtigen Verhalten bei Hitzeperioden unterstützen. Die Kontaktaufnahme per Telefon ist dabei grundsätzlich ein effizientes Mittel, um schnell und direkt zu kommunizieren. Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl von Betrugsanrufen stetig zu, was dazu führt, dass viele Personen Anrufen von unbekannten Nummern mit wachsender Skepsis begegnen.

Beispiele

  • Hitze-Telefon Worms: Telefonisches Informationsangebot im Rahmen der Hitzeaktionsplanung der Stadt Worms mit Hinweisen zum gesundheitlichen Verhalten bei Hitzeperioden.
  • Gesundheitstelefon der LZG Rheinland-Pfalz: Telefonansage mit allgemeinen, leicht verständlichen Informationen zum Schutz der eigenen Gesundheit, u.a. bei Hitze.
  • Begleitinformationen der LZG: Hitzetipps: Ergänzende Informationsmaterialien zur telefonischen Beratung mit konkreten Verhaltensempfehlungen, Warnzeichen und Tipps für vulnerable Gruppen.
  • Hitze-Telefon Worms: Telefonisches Informationsangebot im Rahmen der Hitzeaktionsplanung der Stadt Worms mit Hinweisen zum gesundheitlichen Verhalten bei Hitzeperioden.
  • Gesundheitstelefon der LZG Rheinland-Pfalz: Telefonansage mit allgemeinen, leicht verständlichen Informationen zum Schutz der eigenen Gesundheit, u.a. bei Hitze.
  • Begleitinformationen der LZG: Hitzetipps: Ergänzende Informationsmaterialien zur telefonischen Beratung mit konkreten Verhaltensempfehlungen, Warnzeichen und Tipps für vulnerable Gruppen.

Leitfäden