Stärkung von integriertem Verwaltungshandeln

Klimaanpassung ist eine Querschnittsaufgabe, die viele Verwaltungsbereiche betrifft. Fehlende Abstimmung, parallele Planungen und unterschiedliche Zielsetzungen zwischen Fachämtern führen dazu, dass Maßnahmen ineffizient, verzögert oder nur punktuell umgesetzt werden.

Die Stärkung integrierten Verwaltungshandelns schafft verbindliche Strukturen für die ressortübergreifende Zusammenarbeit, z. B. von Umwelt, Gesundheit, Stadtplanung, Soziales. Durch gemeinsame Zielbilder, abgestimmte Planungsprozesse und klare Verantwortlichkeiten werden Klimaanpassungsmaßnahmen frühzeitig mitgedacht und systematisch umgesetzt. So können Synergien genutzt, Zielkonflikte reduziert und Klimaanpassung dauerhaft in kommunalen Entscheidungs- und Planungsprozessen verankert werden.

 

 

Ziel

Klimatische Änderung
Niederschlag
Sturm
Hagel

Trockenheit

Handlungsfeld
Bevölkerungsschutz
Raumplanung
Stadt- und Siedlungsentwicklung
Klimafolge
  • Gebäudeschäden
  • Überschwemmungen
  • Hitzebelastung
  • Extremwetter
  • Versorgung (Wasser)
  • Vegetationsschäden
  • Versorgung (Energie)
Anpassungsziel
  • Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Gang setzen
  • Erhöhung der urbanen Klimaresilienz
  • Erhöhung der Biodiversität
  • Erhalt des natürlichen Wasserhaushalts

Organisation

Kommunale Arbeitsbereiche
  • Kommunalplanung
  • Übergeordnet
Räumliche Bezugsebene
  • Stadt
  • Quartier
  • Objekt
  • Umland
Maßnahmentyp
  • weich
Beteiligte
  • Verwaltung
  • Gesundheitsamt
  • Umweltamt
  • Grünflächenamt
  • Stadtbauämter
  • Ordnungsamt
  • Hochbauamt
  • Straßenbauamt
  • Liegenschaftsamt
  • Planungsamt
  • Tiefbauamt

Ressourcen

Umsetzungshorizont
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Nutzungsdauer
kurz
mittel
lang
Personalaufwand
gering
mittel
hoch
Regelmäßigkeit
einmalig
mehrmalig
kontinuierlich
Kosten
gering
mittel
hoch
Folgekosten
gering
mittel
hoch

Mögliche Maßnahmenelemente

  • Institutionalisierte Organisationsstrukturen für Querschnittsaufgaben
  • Räume für den informellen Austausch über Hierarchie- und Ressortgrenzen hinweg
  • Einbeziehung von Akteur*innen außerhalb der Verwaltung, z.B. der lokalen Bevölkerung oder Umweltverbänden (Perspektiven erweitern, Teilhabe unterstützen und Arbeitsaufgaben effizient verteilen)
  • Fachbereichsübergreifende Arbeits- und Steuerungsgruppen
  • Datenaustausch: Gemeinsamer Zugriff auf Dateien/ Dokumente
  • Interkommunale Zusammenarbeit
  • Institutionalisierte Organisationsstrukturen für Querschnittsaufgaben
  • Räume für den informellen Austausch über Hierarchie- und Ressortgrenzen hinweg
  • Einbeziehung von Akteur*innen außerhalb der Verwaltung, z.B. der lokalen Bevölkerung oder Umweltverbänden (Perspektiven erweitern, Teilhabe unterstützen und Arbeitsaufgaben effizient verteilen)
  • Fachbereichsübergreifende Arbeits- und Steuerungsgruppen
  • Datenaustausch: Gemeinsamer Zugriff auf Dateien/ Dokumente
  • Interkommunale Zusammenarbeit

Monitoring

  • Institutionalisierte Organisationsstrukturen für Querschnittsaufgaben
  • Räume für den informellen Austausch über Hierarchie- und Ressortgrenzen hinweg
  • Einbeziehung von Akteur*innen außerhalb der Verwaltung, z.B. der lokalen Bevölkerung oder Umweltverbänden (Perspektiven erweitern, Teilhabe unterstützen und Arbeitsaufgaben effizient verteilen)
  • Fachbereichsübergreifende Arbeits- und Steuerungsgruppen
  • Datenaustausch: Gemeinsamer Zugriff auf Dateien/ Dokumente
  • Interkommunale Zusammenarbeit
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Akzeptanz & Nutzung

Co-Benefits

  • Zielkonflikte können durch eine integrierte Planung entschärft werden
  • Effizienzsteigerung: Doppelarbeit und redundante Prozesse werden vermieden
  • Optimierte Personal- und Sachmittelplanung
  • Kostenreduktion
  • Optimierte Ressourcennutzung und Ressourcenschonung
  • Schnellere Entscheidungswege
  • Leistungs- und Ergebnisorientierung
  • Schnelleres Reagieren auf Schnittstellenthemen (z.B. Datenschutz, Sicherheit)
  • Zielkonflikte können durch eine integrierte Planung entschärft werden
  • Effizienzsteigerung: Doppelarbeit und redundante Prozesse werden vermieden
  • Optimierte Personal- und Sachmittelplanung
  • Kostenreduktion
  • Optimierte Ressourcennutzung und Ressourcenschonung
  • Schnellere Entscheidungswege
  • Leistungs- und Ergebnisorientierung
  • Schnelleres Reagieren auf Schnittstellenthemen (z.B. Datenschutz, Sicherheit)

Zielkonflikte

  • Zunächst hoher Aufwand, um bestehende Verwaltungsstrukturen zu ändern oder abzubauen
  • Motivation und Beteiligung: Um bestehende Strukturen zu ändern und neue zu etablieren, ist ein hohes Maß an Motivation und eine starke Beteiligung aller Akteur*innen gefordert
  • Höhere Koordination notwendig: Einzelne Bereiche/ Abteilungen bearbeiten und steuern Prozesse und Aufgaben nicht mehr eigenständig und intern, sondern eine gemeinsame Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen bestehen. Das erfordert erhöhte Koordination und die Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven. Konflikte können insbesondere auch durch unterschiedliche politische Ausrichtungen (z.B. bei gewählten Vertretenden innerhalb der Verwaltungsspitze) entstehen.
  • Zunächst hoher Aufwand, um bestehende Verwaltungsstrukturen zu ändern oder abzubauen
  • Motivation und Beteiligung: Um bestehende Strukturen zu ändern und neue zu etablieren, ist ein hohes Maß an Motivation und eine starke Beteiligung aller Akteur*innen gefordert
  • Höhere Koordination notwendig: Einzelne Bereiche/ Abteilungen bearbeiten und steuern Prozesse und Aufgaben nicht mehr eigenständig und intern, sondern eine gemeinsame Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen bestehen. Das erfordert erhöhte Koordination und die Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven. Konflikte können insbesondere auch durch unterschiedliche politische Ausrichtungen (z.B. bei gewählten Vertretenden innerhalb der Verwaltungsspitze) entstehen.

Beispiele

Leitfäden