Wassernebelanlagen zur Kühlung
© RLP-KfK/Franziska Teubler
Bei Hitzeperioden steigen die Temperaturen im öffentlichen Raum stark an, insbesondere auf versiegelten, schattenarmen Plätzen. Dies beeinträchtigt den Aufenthalt, erhöht die gesundheitliche Belastung und trifft vulnerable Gruppen besonders. Temporäre Wassernebelanlagen sorgen durch feine Wasserverdunstung für eine spürbare Abkühlung des Mikroklimas. Sie können flexibel an stark frequentierten Orten eingesetzt werden, erhöhen die Aufenthaltsqualität an heißen Tagen und bieten eine niedrigschwellige, schnell umsetzbare Maßnahme zum Hitzeschutz im öffentlichen Raum.
Ziel
- Klimatische Änderung
-
Handlungsfeld
-
Klimafolge
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- Hitzebelastung
- Psyche
- Ertragseinbußen (Wirtschaft)
-
Anpassungsziel
-
- Reduktion der thermischen Belastung
- Vermeidung von Hitzeinseln
- Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Gang setzen
- Informationen bereitstellen
Organisation
-
Kommunale Arbeitsbereiche
-
- Übergeordnet
- Erholung
-
Räumliche Bezugsebene
-
- Objekt
- Quartier
-
Maßnahmentyp
-
- blau
-
Beteiligte
-
- Örtliche Wasserversorger
- Ordnungsamt
- Tochterunternehmen
- Planungsamt
- Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit
Ressourcen
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Umsetzungshorizont
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kurzfristig
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mittelfristig
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langfristig
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Nutzungsdauer
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kurz
-
mittel
-
lang
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Personalaufwand
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gering
-
mittel
-
hoch
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Regelmäßigkeit
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einmalig
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mehrmalig
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kontinuierlich
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Kosten
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gering
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mittel
-
hoch
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Folgekosten
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gering
-
mittel
-
hoch
Mögliche Maßnahmenelemente
- Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
- Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
- Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
- Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
- Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
- Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
- Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
- Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
- Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz
- Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
- Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
- Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
- Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
- Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
- Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
- Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
- Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
- Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz
Monitoring
- Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
- Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
- Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
- Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
- Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
- Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
- Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
- Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
- Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz
- Akzeptanz & Nutzung
Co-Benefits
- Erhöhung der Aufenthaltsqualität: Verbesserung des thermischen Komforts, angenehmere Nutzung von Plätzen, Innenhöfen und Spielbereichen; Steigerung der Attraktivität von Einkaufsstraßen sowie Veranstaltungen.
- Gesundheitliche und soziale Effekte: Reduktion der Hitzebelastung und damit geringeres Risiko für Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Dehydrierung; Steigerung des Wohlbefindens insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen.
- Förderung sozialer Interaktionen: Kühlere Aufenthaltsorte wirken als Treffpunkte und begünstigen soziale Begegnungen im öffentlichen Raum.
- Touristische und wirtschaftliche Effekte: Verlängerte Aufenthaltsdauer in Einkaufs- und Aufenthaltsbereichen mit potenziell positiven Effekten auf Umsatz, Stadtimage und touristische Attraktivität.
- Stadtgestalterische Effekte: Sichtbares Element klimaangepasster Stadtgestaltung; architektonisch und gestalterisch integrierbar (z. B. Bögen, Licht-Nebel-Elemente); Schaffung temporärer Erlebnisräume.
- Psychologische Wirkungen: Wahrnehmung von Frische und Abkühlung, stressreduzierende Effekte sowie atmosphärische Aufwertung durch visuelle Nebeleffekte.
- Erhöhung der Aufenthaltsqualität: Verbesserung des thermischen Komforts, angenehmere Nutzung von Plätzen, Innenhöfen und Spielbereichen; Steigerung der Attraktivität von Einkaufsstraßen sowie Veranstaltungen.
- Gesundheitliche und soziale Effekte: Reduktion der Hitzebelastung und damit geringeres Risiko für Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Dehydrierung; Steigerung des Wohlbefindens insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen.
- Förderung sozialer Interaktionen: Kühlere Aufenthaltsorte wirken als Treffpunkte und begünstigen soziale Begegnungen im öffentlichen Raum.
- Touristische und wirtschaftliche Effekte: Verlängerte Aufenthaltsdauer in Einkaufs- und Aufenthaltsbereichen mit potenziell positiven Effekten auf Umsatz, Stadtimage und touristische Attraktivität.
- Stadtgestalterische Effekte: Sichtbares Element klimaangepasster Stadtgestaltung; architektonisch und gestalterisch integrierbar (z. B. Bögen, Licht-Nebel-Elemente); Schaffung temporärer Erlebnisräume.
- Psychologische Wirkungen: Wahrnehmung von Frische und Abkühlung, stressreduzierende Effekte sowie atmosphärische Aufwertung durch visuelle Nebeleffekte.
Zielkonflikte
- Wasserverbrauch vs. Nachhaltigkeit, insbesondere bei Trinkwasserbetrieb
- Hygieneanforderungen: Vernebelung bedeutet strikte Kontrolle gegen Keime
- Energiebedarf bei Anlagen mit Pumpen und Filtern
- Temporär vs. dauerhaft: Dauerhaft Maßnahmen, wie Verschattungen oder Begrünungen zur Reduzierungen von Hitze sind langfristig wirksam
- Wasserverbrauch vs. Nachhaltigkeit, insbesondere bei Trinkwasserbetrieb
- Hygieneanforderungen: Vernebelung bedeutet strikte Kontrolle gegen Keime
- Energiebedarf bei Anlagen mit Pumpen und Filtern
- Temporär vs. dauerhaft: Dauerhaft Maßnahmen, wie Verschattungen oder Begrünungen zur Reduzierungen von Hitze sind langfristig wirksam
Beispiele
- Testphase Sprühnebel-System Schlossplatz Emmendingen: Erprobung eines temporären Sprühnebelsystems zur Reduzierung von Hitzebelastung im öffentlichen Raum, insbesondere an stark frequentierten Plätzen, als Maßnahme der kommunalen Hitzeanpassung.
- Evaluation temporärer Sprühnebelanlage und Innenstadt-Oasen in Speyer: Auswertung einer Bürgerbefragung zur Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirksamkeit temporärer Kühlmaßnahmen wie Sprühnebelanlagen, Begrünung und Aufenthaltsangebote im Rahmen der Innenstadtimpulse.
- Testphase Sprühnebel-System Schlossplatz Emmendingen: Erprobung eines temporären Sprühnebelsystems zur Reduzierung von Hitzebelastung im öffentlichen Raum, insbesondere an stark frequentierten Plätzen, als Maßnahme der kommunalen Hitzeanpassung.
- Evaluation temporärer Sprühnebelanlage und Innenstadt-Oasen in Speyer: Auswertung einer Bürgerbefragung zur Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirksamkeit temporärer Kühlmaßnahmen wie Sprühnebelanlagen, Begrünung und Aufenthaltsangebote im Rahmen der Innenstadtimpulse.
Leitfäden
- Hitzeschutz – Eine Handlungsstrategie für die Stadtentwicklung und das Bauwesen: Strategischer Leitfaden des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit praxisorientierten Ansätzen zur Integration von Hitzeschutz in städtebauliche Planung, Freiraumgestaltung, Gebäudeplanung und kommunale Steuerung.
- Hitzeschutz – Eine Handlungsstrategie für die Stadtentwicklung und das Bauwesen: Strategischer Leitfaden des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit praxisorientierten Ansätzen zur Integration von Hitzeschutz in städtebauliche Planung, Freiraumgestaltung, Gebäudeplanung und kommunale Steuerung.