Wassernebelanlagen zur Kühlung

Bei Hitzeperioden steigen die Temperaturen im öffentlichen Raum stark an, insbesondere auf versiegelten, schattenarmen Plätzen. Dies beeinträchtigt den Aufenthalt, erhöht die gesundheitliche Belastung und trifft vulnerable Gruppen besonders. Temporäre Wassernebelanlagen sorgen durch feine Wasserverdunstung für eine spürbare Abkühlung des Mikroklimas. Sie können flexibel an stark frequentierten Orten eingesetzt werden, erhöhen die Aufenthaltsqualität an heißen Tagen und bieten eine niedrigschwellige, schnell umsetzbare Maßnahme zum Hitzeschutz im öffentlichen Raum.

 

Ziel

Klimatische Änderung
Handlungsfeld
Bevölkerungsschutz
Tourismuswirtschaft
Klimafolge
  • Hitzebelastung
  • Psyche
  • Ertragseinbußen (Wirtschaft)
Anpassungsziel
  • Reduktion der thermischen Belastung
  • Vermeidung von Hitzeinseln
  • Bewusstseins- und Verhaltensänderungen in Gang setzen
  • Informationen bereitstellen

Organisation

Kommunale Arbeitsbereiche
  • Übergeordnet
  • Erholung
Räumliche Bezugsebene
  • Objekt
  • Quartier
Maßnahmentyp
  • blau
Beteiligte
  • Örtliche Wasserversorger
  • Ordnungsamt
  • Tochterunternehmen
  • Planungsamt
  • Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit

Ressourcen

Umsetzungshorizont
kurzfristig
mittelfristig
langfristig
Nutzungsdauer
kurz
mittel
lang
Personalaufwand
gering
mittel
hoch
Regelmäßigkeit
einmalig
mehrmalig
kontinuierlich
Kosten
gering
mittel
hoch
Folgekosten
gering
mittel
hoch

Mögliche Maßnahmenelemente

  • Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
  • Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
  • Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
  • Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
  • Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
  • Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
  • Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
  • Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
  • Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz
  • Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
  • Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
  • Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
  • Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
  • Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
  • Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
  • Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
  • Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
  • Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz

Monitoring

  • Standortauswahl: Einsatz an stark frequentierten, hitzebelasteten Orten (z. B. Plätze, Haltestellen)
  • Zeitliche Steuerung: Betrieb nur bei definierten Hitzeereignissen oder Temperaturgrenzwerten
  • Technische Ausführung: mobile oder fest installierte, energie- und wassersparende Systeme
  • Wasserquelle: Nutzung von Trinkwasser oder alternativ aufbereitetem Regen- bzw. Grauwasser
  • Hygienekonzept: Sicherstellung gesundheitlich unbedenklicher Wasserqualität
  • Barrierefreiheit: Gestaltung ohne Einschränkungen für Mobilität oder Nutzung
  • Sicherheitsaspekte: rutschfeste Beläge und klare Nutzungshinweise
  • Kommunikation: Information der Öffentlichkeit über Funktion und Nutzen
  • Evaluation: Überprüfung von Nutzung, Wirkung und Akzeptanz
  • Akzeptanz & Nutzung

Co-Benefits

  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität: Verbesserung des thermischen Komforts, angenehmere Nutzung von Plätzen, Innenhöfen und Spielbereichen; Steigerung der Attraktivität von Einkaufsstraßen sowie Veranstaltungen.
  • Gesundheitliche und soziale Effekte: Reduktion der Hitzebelastung und damit geringeres Risiko für Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Dehydrierung; Steigerung des Wohlbefindens insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen.
  • Förderung sozialer Interaktionen: Kühlere Aufenthaltsorte wirken als Treffpunkte und begünstigen soziale Begegnungen im öffentlichen Raum.
  • Touristische und wirtschaftliche Effekte: Verlängerte Aufenthaltsdauer in Einkaufs- und Aufenthaltsbereichen mit potenziell positiven Effekten auf Umsatz, Stadtimage und touristische Attraktivität.
  • Stadtgestalterische Effekte: Sichtbares Element klimaangepasster Stadtgestaltung; architektonisch und gestalterisch integrierbar (z. B. Bögen, Licht-Nebel-Elemente); Schaffung temporärer Erlebnisräume.
  • Psychologische Wirkungen: Wahrnehmung von Frische und Abkühlung, stressreduzierende Effekte sowie atmosphärische Aufwertung durch visuelle Nebeleffekte.
  • Erhöhung der Aufenthaltsqualität: Verbesserung des thermischen Komforts, angenehmere Nutzung von Plätzen, Innenhöfen und Spielbereichen; Steigerung der Attraktivität von Einkaufsstraßen sowie Veranstaltungen.
  • Gesundheitliche und soziale Effekte: Reduktion der Hitzebelastung und damit geringeres Risiko für Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Dehydrierung; Steigerung des Wohlbefindens insbesondere für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen.
  • Förderung sozialer Interaktionen: Kühlere Aufenthaltsorte wirken als Treffpunkte und begünstigen soziale Begegnungen im öffentlichen Raum.
  • Touristische und wirtschaftliche Effekte: Verlängerte Aufenthaltsdauer in Einkaufs- und Aufenthaltsbereichen mit potenziell positiven Effekten auf Umsatz, Stadtimage und touristische Attraktivität.
  • Stadtgestalterische Effekte: Sichtbares Element klimaangepasster Stadtgestaltung; architektonisch und gestalterisch integrierbar (z. B. Bögen, Licht-Nebel-Elemente); Schaffung temporärer Erlebnisräume.
  • Psychologische Wirkungen: Wahrnehmung von Frische und Abkühlung, stressreduzierende Effekte sowie atmosphärische Aufwertung durch visuelle Nebeleffekte.

Zielkonflikte

  • Wasserverbrauch vs. Nachhaltigkeit, insbesondere bei Trinkwasserbetrieb
  • Hygieneanforderungen: Vernebelung bedeutet strikte Kontrolle gegen Keime
  • Energiebedarf bei Anlagen mit Pumpen und Filtern
  • Temporär vs. dauerhaft: Dauerhaft Maßnahmen, wie Verschattungen oder Begrünungen zur Reduzierungen von Hitze sind langfristig wirksam
  • Wasserverbrauch vs. Nachhaltigkeit, insbesondere bei Trinkwasserbetrieb
  • Hygieneanforderungen: Vernebelung bedeutet strikte Kontrolle gegen Keime
  • Energiebedarf bei Anlagen mit Pumpen und Filtern
  • Temporär vs. dauerhaft: Dauerhaft Maßnahmen, wie Verschattungen oder Begrünungen zur Reduzierungen von Hitze sind langfristig wirksam

Beispiele

Leitfäden