
Landwirtschaft

Etwa 36 % der Landesfläche von Rheinland-Pfalz werden landwirtschaftlich genutzt, das entspricht ca. 700.000 Hektar, die von mehr als 16.000 (Stand 2020) Betrieben bewirtschaftet werden. Den größten Sektor stellt der Ackerbau mit über 400.000 Hektar dar. Der zweite große landwirtschaftliche Bodennutzung ist die Dauergrünlandbewirtschaftung mit etwa 247.000 Hektar, gefolgt von Weinbau mit knapp über 65.000 Hektar und dem Obstbau mit ca. 5.000 Hektar.
Ackerbau wird in ganz Rheinland-Pfalz betrieben, wobei Rheinhessen flächenmäßig von besonderer Bedeutung ist. Grünlandbewirtschaftung findet sich verstärkt in den niederschlagsreichen und kühleren Mittelgebirgsregionen des Hunsrücks, der Eifel und des Westerwaldes. Weinbau findet aufgrund seines klimatischen Anspruchs vorwiegend in den Gunsträumen der größeren Flusstäler statt.
Der Klimawandel wird sich auf unterschiedliche landwirtschaftliche Bereiche auswirken; beispielsweise auf die zukünftige Eignung bestimmter Kulturarten. Arten, welche sich unter den aktuellen klimatischen Bedingungen im oberen Bereich ihrer optimalen Anbauspannweite befinden, werden durch die zunehmend wärmeren und auch trockeneren Verhältnisse vor Probleme gestellt. Andererseits ergibt sich gegebenenfalls zukünftig die Möglichkeit neue Arten anzubauen, die bisher wirtschaftlich nicht rentabel waren. Generell wird der Klimawandel zu einer Verlängerung der Vegetationszeit führen. Durch die Zunahme von Starkregenereignissen steigt die Gefahr von Bodenerosion an.
Auswirkungen auf die Landwirtschaft

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Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf den Gebieten Biotechnologie und Agrarökologie im Zusammenhang mit Pflanzenproduktion.









